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Die Anreise über Hoek van Holland und Harwich nach Colchester war gut 350 Auto-Kilometer kürzer als die klassische Strecke über Calais und Dover, die wir im Vorjahr bei unserer Reise nach Südengland gewählt hatten. Die 7-stündige Überfahrt war zudem sehr geruhsam, auch für die Crew der Stena Hollandica. Die Fahrzeugdecks der Fähre waren zwar mit einigen LKW belegt, von den 1.200 möglichen Passagieren waren aber lediglich etwa 250 an Bord. Im Duty Free-Shop hatten die Mitarbeiter viel Zeit zum Aufräumen und die Sundeck Bar blieb ganz geschlossen, obwohl die See ruhig und der Himmel blau waren.

Die gewöhnlichen Schweinswale (Porpois), von denen 230.000 Tiere in der Nordsee und im Ärmelkanal leben, ließen sich leider nicht blicken, obwohl laut einem Schild auf dem Sonnendeck pro Überfahrt durchschnittlich sechs Exemplare gesichtet werden. Der Rekord war dabei eine Schule mit 168 Schweinswalen im April 2010.

Wir legten dann pünktlich um 19.45 Uhr Ortszeit in Harwich an, doch trotz der wenigen Autos dauerte es eine gute halbe Stunde bis wir die Passkontrolle passiert hatten. Am McDonald an der A12, wo wir aufgrund der vorgerückten Stunde kurz hielten, trafen wir noch auf die örtliche Jugend mit röhrenden getunten Autos der Corsa-Klasse, bevor wir unser Hotel bei Colchester erreichten.

Die 7-stündige Fährüberfahrt nach Harwich startete in Hoek van Holland.

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