23. Juli 2008 – Cuzco

4. Tag Nach Spanischkurs und Mittagessen ging ich ins Büro der Reiseagentur, die ich unterstützen sollte. Im dortigen Café erzählte Magdalena, dass es in Manu seit Jahrzehnten keinen Malaria-Fall mehr gegeben habe und deshalb keine Prophylaxe erforderlich sei. Das schließe allerdings nicht aus, dass morgen ein erster Krankheitsfall auftrete. Ich entschloss mich trotzdem auf die

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27. Juli 2008 – Chontachaca

8. Tag Um 5.45 Uhr wurde ich bei Aurora abgeholt. Die Fahrt zur Atalaya-Lodge in der Nähe des Dorfes Chontachaca in der Zona Cultural des Manu-N.P. dauerte insgesamt elf Stunden, inklusive einiger Stopps, unter anderem zum Besuch der Chullpas von Ninamarka und zum Mittagessen. Zuerst führte die Schotterstraße durch trockenes Bergland und dann hinab in

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28. Juli 2008 – Boca Manu

9. Tag Nach einem frühen Aufbruch ging es zunächst mit dem Bus weiter durch den Nebelwald hinab ins Tal. Der Stopp bei einer Dorfbäckerei in Cosñipata erwies sich als zu früh, denn der runde Holzbackofen im Backhaus war zwar bereits angeheizt, aber die kleinen Fladenbrot-Teiglinge standen noch neben der Holzwanne, die zum Kneten des Teiges

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29. Juli 2008 – Manu-Nationalpark

10. Tag Das Boot brachte uns zur Landepiste von Boca Manu, im fensterlosen Abfertigungspavillon stürzten sich dann die ersten Moskitos auf uns. Die ganz harmlos aussehenden Quälgeister haben Ähnlichkeit mit Fruchtfliegen, sind aber noch etwas kleiner. Ihr Biss ist absolut schmerzfrei, hinterlässt jedoch eine Art winzigen Bluterguss. In einem 5 mm Radius ist die Haut

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30. Juli 2008 – Manu-Nationalpark

11. Tag Nach einem zeitigen Frühstück mit Orangen- und Bananenpfannekuchen fuhren wir ein kurzes Stück über den Fluss zu einer Campsite. Von dort aus machten wir auf schmalen Trampelpfaden eine etwa 90-minütige Urwaldwanderung. Neben verschiedensten Pflanzen und Bäumen, wie dem Eisenbaum, dem Mahagonibaum oder dem Knoblauchbaum, dessen zerriebene Rinde wie Knoblauch riecht, sahen wir auch

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31. Juli 2008 – Boca Manu

12. Tag Zuerst packten wir unsere Sachen zusammen, dann brachte uns das Boot zum Cocha Otorongo, einem weiteren Oxbow-Lake. Der dortige Aussichtsturm gewährte einen guten Überblick über die gesamte Wasserfläche. Die vier Riesenotter, die den See bewohnten, ließen sich jedoch nicht blicken. Da sie gerade Nachwuchs hatten, war es auch verboten den See zu befahren.

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01. August 2008 – Chontachaca

13. Tag Nachdem wir die Reisegruppe am Flugfeld abgesetzt hatten, benötigten wir den Großteil des Tages, um den Alto Madre de Dios wieder stromaufwärts zu fahren. Unterwegs hielten wir erneut an der Tankstelle, wo das Benzin aber dieses Mal einfach im Eimer aufs Boot gebracht und in den Tank umgefüllt wurde. An einem Haus am

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02. August 2008 – Chontachaca

14. Tag Am Morgen fuhren Vanessa, Richard und Walter, Werner mit seiner Tochter Lara und Harried aus Neuseeland zurück nach Cuzco. Harried war eine Woche als Volunteer in der Lodge gewesen und hatte ein wenig enttäuscht berichtet, dass sie kaum etwas zu tun gehabt habe. Während alle an der Straße auf den Bus warteten, filetierte

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03. August 2008 – Chontachaca

15. Tag Wie an jedem Morgen bevölkerte eine Gruppe von Breithauben-Stirnvögeln (Russet-backed Oropendola) die Lima dulce- und Guiaba-Bäume vor dem Haupthaus, um die süßen Früchte zu verzehren. Beim Frühstück sagte Martha, dass sie und Pepe die nächste Woche keine Schokolade und keinen Zucker essen würden, um sich auf eine Ayahuasca-Zeremonie am 6. August vorzubereiten. Wer

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04. August 2008 – Chontachaca

16. Tag Noch vor Sonnenaufgang machten wir uns mit Alcy auf den Weg zum Balzplatz des Cock of the rock auf dem Gelände der Lodge. Während der Paarungszeit im August und September versammeln sich die Männchen jeden Morgen gegen 6 Uhr und jeden Nachmittag ab etwa 16 Uhr an festen Orten, um mit Gesängen und

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