13. Tag

Nachdem wir die Reisegruppe am Flugfeld abgesetzt hatten, benötigten wir den Großteil des Tages, um den Alto Madre de Dios wieder stromaufwärts zu fahren. Unterwegs hielten wir erneut an der Tankstelle, wo das Benzin aber dieses Mal einfach im Eimer aufs Boot gebracht und in den Tank umgefüllt wurde. An einem Haus am Ufer kaufte unser Koch Walter außerdem frischen Fisch. Richard erzählte, dass der Fluss in der Regenzeit von Glücksrittern aus aller Welt bevölkert werde, die mit Schwimmbaggern, sogenannten Dragas, nach Gold suchten. Die tägliche Ausbeute könne dabei bis zu 30 Gramm betragen, jedes Mannschaftsmitglied erhalte davon ein Gramm als Lohn, der Rest sei für den Chef. Zum Binden des Goldstaubs werde noch immer das umweltschädliche Quecksilber verwendet, aber in der Trockenzeit lohne sich das Geschäft nicht.

In der Dämmerung trafen wir im einsetzenden Regen in Atalaya ein. Von dort ging es mit dem Minibus weiter, aufgrund der vorgerückten Stunde stoppten wir zum Abendessen in Pilcopata, bevor wir die letzte Etappe zur Atalaya-Lodge antraten.

Blick auf den Urwald mit dem Haupthaus der Atalaya Lodge.

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