22. Tag

Als wir ein Taxi für die Fahrt zum 7 km entfernten Flughafen nehmen wollten, verlangte der Fahrer erst 40 US$ und dann 30 U$. Auf unseren Einwand, dass es für diese Strecke einen festgelegten Einheitspreis von 20.000 TSh bzw. 20 US$ gibt, entgegnete er, dass jetzt aber der Nachttarif gelte. Schließlich fuhr er aber doch für unser Restgeld in Höhe von 21.800 TSh. Unterwegs ging dann jedoch zwei Mal der Motor aus, weil der Tank fast völlig leer war, wie sich herausstellte. Der Fahrer tankte aber nur vier Liter und bat am Flughafen um 5.000 TSh mehr, also gaben wir ihm noch 2 US$. Am Check-in war dann nichts mehr los und der Scanner war so fein eingestellt, dass die metallenen Schnürsenkel-Ösen meiner Schuhe ausreichten, um Alarm auszulösen.

Da die Maschine nur zu knapp einem Drittel besetzt war, bekam ich von der Stewardess kurzfristig einen Platz am Notausgang. Wir starteten um 3.00 Uhr (MEZ +2) morgens und nach einem 45-minütigen Stopp am Kilimanjaro Airport flogen wir weiter nach Nairobi, wo wir bei 16 °C und leichtem Nebel planmäßig um 5.40 Uhr landeten. Als wir dort das Gate für den Weiterflug erreichten, war der Sitzbereich noch leer und verschlossen. Die Langstreckenmaschine von Kenya Airways, eine moderne Boeing 787-8 Dreamliner, war jedoch fast ausgebucht und landete nach 8 Stunden und 35 Minuten ganze zehn Minuten zu früh um 14.40 Uhr (MEZ) bei 4 °C in Amsterdam.

Um 17.10 Uhr ging es dann weiter ins -2 °C kalte Düsseldorf. Dort hatte wie an jedem ersten Sonntag im Monat bis 18 Uhr ein Erlebnisevent in der Abflughalle stattgefunden, dieses Mal unter dem Motto „Airport on Ice“. Am Gepäckband stellte sich noch heraus, dass Wolfgangs Koffer in Nairobi liegen geblieben war, aber nachgeliefert werden würde. Vor dem Flughafen herrschte dann reger Verkehr als der Mitarbeiter des Valet-Parkservice Wolfgangs Auto brachte. Schließlich war ich aber um 19.45 Uhr endlich zu Hause.

Auf dem Düsseldorfer Flughafen hatte wie an jedem ersten Sonntag im Monat ein Erlebnisevent stattgefunden, dieses Mal unter dem Motto „Airport on Ice“.

2 thoughts on “4. Dezember 2016 – Arusha

    1. Freut mich, dass Sie sich die Zeit für die Lektüre genommen und Ihnen meine Ausführungen gefallen haben. Dann wünsche ich eine gute Reise und bin auf Ihren Bericht gespannt.

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