24. Tag

Nach einem Einkaufsstopp in Mackay fuhren wir durch das Pioneer Valley zum Eungella-Nationalpark. Als wir bei einer der kräftig qualmenden Zuckermühlen der Region nachfragten, erfuhren wir, dass aufgrund verschärfter Sicherheitsbestimmungen neuerdings keine Führungen mehr möglich sind. Ein Abstecher zur Finch Hatton Gorge bescherte uns Mangoeis, das zwar homemade aber auch uralt war, und eine 2 km Wanderung zum Wheel of Fire-Wasserfall, der kaum einsehbar die Felsen hinabtröpfelte. Mit 12 % Steigung und engen Kurven ging es hinauf auf 1.000 m zum Parkhauptquartier am Broken River.

Nach einem Blick zurück ins Tal hielten wir kurz an einer Farm, wo sich ein großer Schwarm von Gelbhauben-Kakadus auf der Wiese versammelt hatte. Dann machten wir uns in der Abenddämmerung sofort auf den Weg zum Rock Pool. Und tatsächlich entdeckten wir schon nach wenigen Minuten ein Schnabeltier, das sich beim Auftauchen durch die sich auf der Wasseroberfläche ausbreitenden Wellenringe verriet. Nach wenigen Sekunden verschwand es mit leisem Plätschern wieder, um ein paar Minuten später an anderer Stelle zum Luftholen wieder aufzutauchen.

Auf dem Rückweg saß ein Fuchskusu auf der Wiese und ließ sich durch uns nicht im Geringsten beim Fressen stören. Später erschien auf dem Zeltplatz ein weiteres Exemplar und schleckte mit Genuß unser Nudelwasser vom Boden, bevor es sich auf einen Baum flüchtete.

Im Eungella-Nationalpark in der Clarke Range finden sich dichte tropische Regenwälder mit über 860 Pflanzenarten.

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