3. Tag:

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir zur Esplanade, wo am Bahnhof schon die schwarze Lok der West Somerset Railway unter Dampf stand, um die 30 km lange Strecke bis Bishop’s Lydeard zu bewältigen. Wir kauften aber nur Tickets bis Dunster und ich fuhr mit dem Auto hin, um die anderen dort wieder einzusammeln. Die Strecke bis Lynmouth erlebten wir dann noch einmal bei bestem Wetter. In der Bucht des kleinen Küstenorts hingen allerdings noch die tiefen Nebelwolken.

Auf der wilden Hartland-Halbinsel gerieten wir irrtümlich zuerst zum Hartland Point, wo der alte Bauer, dem das Gelände gehörte, persönlich in einer Bretterbude die 2 ‎£ Gebühr für den Besuch der Klippen mit einem alten Leuchtturm kassierte. Erst danach steuerten wir unser ursprüngliches Ziel an, das nur wenige km entfernte Hartland Quay, wo die Küste wesentlich attraktiver aussah. Im Pub war aber die Küche schon kalt, denn ab 15 Uhr gab es nur noch Getränke.

Dafür speisten wir dann abends im Tintagel Arms Pub, wo wir auch übernachteten. Der gleichnamige Ort lebt ganz und gar von der Artus-Sage, so stand z.B. auch auf der Ale-Karte des Pubs die Sorte Merlins Muddle, also des Zauberers Kuddelmuddel. Der Name dieses Starkbiers löste nach Aussage der Bedienung immer große Erheiterung bei den Gästen aus.

Verwunschene Landstraße in Devon
Verwunschene Landstraße in Devon

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