5. Tag

Nach dem Erwerb des „Boleto Touristico“ machten wir uns auf den Weg zur Festung Sacsaywamán, die oberhalb der Stadt auf 3.567 m liegt. Zwischen den mächtigen Mauern, an denen 20.000 bis 40.000 Menschen 70 Jahre gebaut haben sollen, wuchsen viele blaue Orchideen und andere Blumen. Aus der Luft betrachtet bildet die „Falkenfestung“ den Kopf eines Pumas und das alte Zentrum von Cusco seinen Körper.

Einen Kilometer weiter östlich erreichten wir den Kultplatz Q’enqo. Der Name bedeutet in Quechua „Das Gewundene“ und ist auf eine in den Fels geschlagene, schlangenförmige Opferrinne zurück zu führen. In der Mitte des Platzes steht ein steineres Gebilde, das einen pumaförmigen Schatten wirft. Nach weiteren 5 km durch ein Tal und entlang der Straße erreichten wir die kleine Bergfestung Pukapukara. Der Kontrollposten auf 3.660 m schützte zu Inka-Zeiten die Straße ins heilige Urubamba-Tal. Ganz in der Nähe liegt Tambomachay. Über vier terrassenförmige Mauern ergießt sich noch heute das Wasser durch die steinernen Kanäle. Am Abend nahmen wir den Bus zurück nach Cusco.

Die Festungsmauer von Saqsaywaman, der „Falkenfestung“, hoch über Cuzco.

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