15. Tag

Nach Manhattan zu gelangen erwies sich als sehr einfach. Wir gingen einfach zum Ufer-Boulevard und nahmen dort den nächsten Bus, der vorbei kam, egal ob von New Jersey Transport oder einer privaten Gesellschaft, wie Sphinx oder Johnnys taxi, und stiegen nach 10 Min. reiner Fahrtzeit am Port Authority Bus Terminal in der 42nd Straße in der Nähe des Times Square wieder aus. Mit der Subway fuhren wir dann weiter zur Südspitze Manhattans und von dort mit der kostenlosen Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei und gleich mit dem nächsten Schiff wieder zurück. Über eine breite Allee mit Radweg gelangten wir anschließend zum Palmengarten des World Financial Centers, wo es zum Mittagessen eine leckere Pizza gab. Das nahe gelegene 9/11-Memorial besuchten wir nicht, weil dazu eine Voranmeldung erforderlich gewesen wäre. An der Trinity Church und der Börse vorbei, spazierte ich dann weiter zum East River, wo es ein schickes Sonnendeck mit Liegestühlen gab. Direkt dahinter lagen die Segler des Schiffsmuseums, die gerade als Kulisse für ein semiprofessionelles Model-Shooting dienten. Über den Broadway ging es schließlich hinauf auf die Brooklyn Bridge, die allerdings bis 2014 zwecks Instandsetzungsarbeiten etwa zur Hälfte von Planen und Trennwänden verdeckt war. Im Brooklyner Viertel „Dumbo“  beobachtete ich dann von einer Parkbank am Flussufer aus, wie es langsam dunkel wurde und die Lichter der Hochhäuser angingen, bevor ich mit der Subway über die Washington Bridge zurück zum Times Square fuhr. Dort drängelten sich wie am Morgen die Massen und bestaunten unter anderem den recht bekannten „Naked Cowboy“, der nur mit enger Sporthose und Stiefeln bekleidet an seiner Gitarre herumfingerte und von einem Indianer mit ähnlich spärlichem Outfit, Kopfschmuck und Tamburin begleitet wurde. Danach fuhr ich mit dem Bus, der auf der gesamten Strecke im Stau nur im Schritttempo vorwärts kam, zurück zu unserer Wohnung.

Blick auf die Skyline von Manhattan von der Staten Island Ferry.
Blick auf die Skyline von Manhattan von der Staten Island Ferry.

2 thoughts on “14. Oktober 2012 – New York City

  1. Hallo Stefan,
    ach, New York ist echt immer eine
    Reise wert. Ich war jetzt dreimal
    dort und habe erst einen Bruchteil
    gesehen. Der Blick auf die Skyline
    zählt aber immer wieder zu den
    Highlights!
    Lg, Brigitte

    1. Hallo Brigitte,
      na dann sind wir uns doch einig 🙂 Es heißt zwar immer aller guten Dinge wären drei, aber bei New York-Besuchen stimmt das ganz offensichtlich nicht. Stimmt, eine tolle Aussicht auf die Skyline ist ein Highlight, dann kann man locker eine Stunde stehen und staunen.
      LG
      Stefan

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