29. Tag

Nach einem Rundgang über den Campus der Uni, fuhren wir zum Surfers Paradise an der Gold Coast. Statt der Wellenreiter konnten wir zwar nur zwei Lifeguards mit ihrem schmucken Jeep bewundern, aber am Strand herrschte auch ein reges Treiben. Wo der Sand endete begann die Strandpromenade mit Parkplätzen, direkt daneben die Küstenstraße und dahinter erstreckte sich eine kilometerlange Hochhaus-Skyline mit Bettenburgen, Fast-Food-Lokalen, Shops und allem was sonst noch zu einem richtigen Urlaubsmekka gehört.

In Byron Bay war der Strand etwas einsamer. Über eine Treppe, die nur bei Ebbe trockenen Fußes zu erreichen war, erreichte man eine Aussichtsplattform auf einem Felsen. Während ich von dort die Surfer im goldenen Gegenlicht der untergehenden Sonne beobachtete, wies mich ein Australier auf vorbeiziehende Buckelwale hin. Diese bleiben nämlich im Gegensatz zu anderen Walarten auf ihren Wanderungen stets in Küstennähe. Und tatsächlich sah ich in 200-300 m Entfernung eine Mutter mit ihrem Kalb, das, wie die beiden Jungtiere vor zwei Tagen, auch immer wieder in hohem Bogen aus dem Wasser sprang. Anschließend machte ich mich noch am östlichsten Punkt Australiens vorbei auf den Weg hinauf zum Leuchtturm.

In Byron Bay kann man am östlichsten Punkt Australiens vorbei hinauf zum Leuchtturm laufen.

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