17. Tag

Vom Bus Terminal fuhren wir mit der Subway zum Museum of Natural History an der 81th Straße. Von dort querten wir den Central Park bis zur Fifth Avenue, vorbei am Marionettentheater im Swedish Cottage und dem Belvedere Castle, das 1869 von Calvert Vaux, einem der beiden Landschaftsplaner des Parks, entworfen und aus dem Schiefer erbaut worden war, der beim Aushub für die Teiche anfiel. Beim Rundgang durch das MoMA beschränkten wir uns dann auf die ägyptische Abteilung mit dem 1978 dort aufgestellten Tempel von Dendur, den American Wing, den Dachgarten mit tollem Ausblick und eine Sonderschau über das Werk des 1978, also vor genau 25 Jahren, verstorbenen Andy Warhol und seinen Einfluss auf andere Künstler, wie z.B. den Fotografen Andreas Gursky oder Gerhard Richter. Auch ein Warhol-Porträt von Joseph Beuys war zu sehen. Gegen 16 Uhr beendeten wir den Museumsbesuch, liefen die Museums Mile noch ein Stück weiter hinauf zum Guggenheim Museum, um wenigstens einen kurzen Blick auf den spiralförmigen Aufgang in seinem Inneren zu werfen, und fuhren dann von der Park Avenue, der ersten Adresse der Stadt, mit der Subway zurück zum Times Square. Nach einem stilechten Essen bei McDonalds besuchten wir dort zum Abschluss noch das Disney-Musical „Lion King“ im Minskoff Theatre. Die zweieinhalbstündige Vorstellung war geprägt von originellen Tierkostümen und afrikanisch klingender Musik. Vom Treppenaufgang hatte man außerdem einen sehr guten Blick auf den illuminierten Times Square und auch auf der Rückfahrt zur Wohnung schauten wir noch einmal auf die Lichter von Manhattan.

Stand mit kleinen Kunstwerken vor dem Guggenheim Museum.
Stand mit kleinen Kunstwerken vor dem Guggenheim Museum.

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