31. Tag

Stefan und ich verließen Sydney und machten uns auf den Weg in die Blue Mountains. Die Bells Line of Road führte durch verschlafene Dörfer mit Obstplantagen und kleinen Häusern mit bunten Gärten. Wenn man von der Hauptstraße abbog, erreichte man nach ein paar Kilometern verschiedene Aussichtspunkte mit Blick in das Grose Valley mit seinen ausgedehnten Eukalyptuswäldern. Der bei Hitze aufsteigende bläuliche Dunst der ätherischen Öle der Bäume gab der Region ihren Namen. Wenn man sich die steilen Berghänge ansah, konnte man verstehen warum bei der Besiedlung Australiens die frühen Pioniere auf ihrem Weg nach Westen lange an diesem Hindernis gescheitert waren. Heute führt allerdings der 2-spurige Great Western Highway nebst einer Bahnlinie direkt hindurch und macht die Blue Montains zu einem beliebten Wochenendziel für viele Sydney-Sider.

In Katoomba besuchten wir dann die berühmte Felsformation der Three Sisters. Wenn man sich die Stadt so ansah, mochte man kaum glauben, dass nur ein kleines Stück daneben noch scheinbar unberührte Wildnis lag. Am Abend fuhren wir auf dem Highway zurück nach Sydney und bogen vor der Innenstadt zum Nordufer der Jackson Bay ab. Von der Cremorne Wharf hatten man einen guten Blick auf die Skyline. Irgendwie verfehlten wir die Auffahrt zur Harbour Bridge und gelangten statt dessen zum Fuß ihrer mächtigen Pfeiler. Beim Herumschlendern überraschte ich ein junges Pärchen. Er saß auf einer Bank in einer Art gemauerten Höhle und sie saß mal mehr und mal weniger auf seinem Schoß. Nach einem kurzen Blick in den Luna-Park mit Riesenrad und anderen Vergnügungsmöglichkeiten, speisten wir noch an der Woolloomooloo Bay und fuhren dann zurück zum Hostel. Heute fanden wir sogar einen der raren Parkplätze direkt vor dem Haus.

In den Blue Mountains nahe Sydney befindet sich unter anderem die berühmte Felsformation der Three Sisters.

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