1. Tag

Um 9 Uhr fuhr ich mit einem Taxi wieder zum Flughafen, ohne Stau dauerte die Fahrt etwa 25 Minuten. Nach der Landung in Cuzco holte mich dort Jonathan von Maximo Nivel zusammen mit Chris aus Dublin vom Flughafen ab. Zuerst zeigte er uns die Räumlichkeiten der Sprachschule, die auch Niederlassungen in Costa Rica und South Carolina unterhält, dann brachte er uns zu unseren Gastfamilien. Ich bezog ein Zimmer bei Aurora und ihrem Sohn Marcos, der Ingenieurwissenschaften studierte. In einem zweiten Gästezimmer wohnten zwei Mitfünfzigerinnen aus Australien. Joseline und Christine, die Exfrau des Vizepräsidenten eines großen Verlagshauses, blieben 7 Wochen in Cuzco und reisten dann für 3 Wochen weiter nach Buenos Aires, außerdem hatten sie noch Aufenthalte in New York und Paris geplant. Während Marcos einen modernen PC mit Windows XP und Farbdrucker besaß, gab es im Bad nur in der Dusche warmes Wasser, das mit Hilfe eines direkt am Duschkopf montierten Durchlauferhitzers erzeugt wurde. Damit ich mich richtig ausstrecken konnte, verlängerte Aurora mein Bett kurzerhand mit einer Konstruktion aus zwei Stühlen, einem Schaumstoffkeil und einer Decke. Zur Begrüßung gab es den obligatorischen Coca-Tee und ein leckeres Mittagessen mit Hühnchen und Gemüse. Dann zeigten mir Aurora und Marcos den nächstgelegenen Supermarkt und ein Internetcafe. Anschließend besuchten wir noch eine Automobil-Ausstellung unter freiem Himmel, die von Kleinwagen aus chinesischer Produktion, über VWs, Kias und Toyota Geländewagen bis zu einem amerikanischen Truck und einem LKW von Mercedes Benz eine breite Fahrzeugpalette zeigte.

Die Plaza Tupac Amaru in Cuzco.

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