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Der fast leere ICE nach Frankfurt fuhr pünktlich um 6.04 Uhr in Bochum ab. Auch der Condor-Flug startete planmäßig um 10 Uhr. In der Maschine war ebenfalls nur etwa jeder zweite Platz besetzt. So konnten wir die komplette Dreierreihe mit dem Wickeltisch und mehr Beinfreiheit besetzen und hatten auch ohne ein Upgrade auf Premium Economy einen angenehmen Flug. Dieses hatte bei einem abendlichen Werbeanruf von Condor 40 Euro pro Strecke, auf Nachfrage bei der Hotline schon 70 Euro für den Rückflug und am Flughafen selbst dann 199 Euro kosten sollen. Auch in der Holzklasse gab es aber eine Wasserflasche für jeden und die Wochenzeitung Zeit als Lektüre. Schließlich landeten wir 10 Min. zu früh um 19.35 Uhr (MEZ-1) bei 8°C in völliger Dunkelheit in Windhoek. Nach dem Ebola-Check mittels Infrarot-Kamera und der Passkontrolle erwartete uns der Taxi-Fahrer, den das Guesthouse für uns organisiert hatte. Der ATM am Flughafen akzeptierte meine Kreditkarte nicht, dafür war der Avis-Schalter noch offen, obwohl man mir sowohl bei Avis Namibia als auch bei Avis Deutschland mitgeteilt hatte, dass eine Mietwagen-Abholung samstags nach 19.30 Uhr nicht möglich sei. Auf der Fahrt in die Innenstadt sahen wir als erstes Wildtier einen Schakal am Straßenrand und kamen nur zehn Minuten vor Küchenschließung im Guesthouse an, so dass wir dort zuerst das Essen bestellten, dann das Gepäck ins Zimmer brachten und gegen 23 Uhr endlich in unseren Betten lagen.

Abendstimmung im Köcherbaumwald
Abendstimmung im Köcherbaumwald

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