10. Tag

Morgens um 7 Uhr kam ein Geländewagen und brachte unsere Auspuff-Teile, die wir in einen Plastiksack steckten und auf dem Gepäck im Kofferraum verstauten. Nach dem Frühstück verabschiedeten uns dann Brigitte und Marita sehr herzlich, bevor wir losfuhren. An der Piste zur Hauptstraße begegneten wir mehreren Massai mit ihren Herden, die uns bei einem Stopp um eine Flasche Wasser baten. Damit konnten wir dienen und durften dann auch ein paar Fotos machen. Die Rückfahrt zum Ngorongoro-Krater verlief sehr gemächlich, so dass wir erst um 14.45 Uhr am Lodoare-Gate ankamen. Der dortige ATM akzeptierte aber nur eine von unseren drei Kreditkarten, also nahmen wir eine Rangerin mit zu einer Bank nach Karatu und gaben ihr dort das Geld für unser Permit.

Dann machten wir uns auf die Suche nach der Autowerkstatt von Alex, den uns die Managerin der Ndutu-Lodge empfohlen hatte. Vom Krater kommend befindet sie sich etwa 200 m hinter der Bougainvillea Safari Lodge auf der rechten Seite der Hauptstraße. Auf dem Hof standen dort unter anderem einige alte Landrover, aber der Chef war nicht da. Wir baten trotzdem um eine Einschätzung des Reparaturaufwands und sollten dazu über die Untersuchungsgrube fahren. Weil der Wagen schließlich schief darüber stand, packten kurzerhand acht Mitarbeiter auf beiden Seiten an und schoben ihn einfach gerade. Dann wurde gleich mit der Montage der beiden Auspuffteile begonnen. Dabei sahen wir, dass der Auspuff schon mindestens drei Schweißnähte aufwies und eine davon unsere Bruchstelle war. Nach gut drei Stunden war alles wieder fertig. In Europa wäre das Ergebnis sicher durch den TÜV gefallen, aber Chef Alex, der inzwischen eingetroffen war, zeigte sich mit dem Werk sehr zufrieden und schrieb gleich die Rechnung über 66.080 TSh. Da es schon dunkel war, als wir um kurz nach 19 Uhr vom Hof fuhren, checkten wir kurzerhand in der nahen Ngorongoro Camp&Lodge ein, die wir ja schon vom Hinweg kannten. Nach einem ordentlichen Abendessen gingen wir dann früh schlafen.

Die Massai mit ihren Rinderherden ziehen auch durch die Ndutu-Region.

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