4. Tag

Nach Spanischkurs und Mittagessen ging ich ins Büro der Reiseagentur, die ich unterstützen sollte. Im dortigen Café erzählte Magdalena, dass es in Manu seit Jahrzehnten keinen Malaria-Fall mehr gegeben habe und deshalb keine Prophylaxe erforderlich sei. Das schließe allerdings nicht aus, dass morgen ein erster Krankheitsfall auftrete. Ich entschloss mich trotzdem auf die Einnahme von Lariam oder Malaron zu verzichten.

Außerdem erfuhr ich, dass es auf dem Gelände der Lodge nicht nur Vögel und Affen gäbe, sondern auch einen Unterstand an einem Balzplatz des Nationalvogels von Peru, dem „Cock of the rock“. Ein Pärchen, das gerade von der Lodge zurückgekehrt war, erzählte, dass es dort in zwei Wochen ein Toilettenhäuschen gebaut hätte. Um auch einen Eindruck von der Zona Experimental zu bekommen, bot mir Magdalena die Teilnahme an einer einwöchigen Tour dorthin an. Wie jeder Volunteer erhielt ich einen Preisrabatt von 50%, ich solle nur den anderen Teilnehmern nichts davon sagen. Als ich von meiner Altiplano-Reise im Vorjahr erzählte, war sie erstaunt, dass wir keine Agentur in Anspruch genommen, sondern alles selbst geplant hatten. Auch war ihr nicht bekannt, dass man den Salar de Uyuni zur richtigen Jahreszeit problemlos mit dem Auto befahren konnte.

Abendlicher Blick über Cuzco.

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