5. Tag:

Um 6 Uhr klingelte der Wecker und um 7.30 Uhr standen wir bei 4°C am Tor. Wir fuhren dann erst den Nossob entlang bis Melkvlei. Unterwegs sahen wir Oryx, Springböcke und Gnus. Nach einer frühen Mittagspause am Picknickplatz bei der Tageshöchsttemperatur von 16°C, nahmen wir den Dünenpfad nach Auchterlonie und sahen unterwegs zahlreiche Wohnhöhlen von Pygmäen-Mäusen und auch einige ihrer Bewohner. Außerdem konnten wir zwei Schakale dabei beobachten, wie sie vergeblich nach den Mäusen buddelten und sich dabei mit einem Honigdachs zankten. Auf der Rückfahrt entlang des Auob standen zwischen Monro und Houmed mehrere Autos am Pistenrand. Als wir nachfragten, erfuhren wir, dass auf der Kuppe des westlichen Hangs fünf Löwen liegen würden. Zuerst entdeckten wir nur zwei Ohren im hohen Gras. Im Laufe der nächsten Stunde sahen wir dann aber in der Ferne nach und nach alle vier Weibchen, die gelegentlich aufstanden und ins Tal blickten. Vom Männchen war jedoch immer nur ein Stück der Mähne zu sehen. Beim Abendessen im Restaurant erzählte dann eine Familie am Nachbartisch, dass sie erst heute, am fünften Tag im Park, das große Glück gehabt hätte, Löwen zu sehen, und zwar gleich elf Stück.

Sonnenaufgang im Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark.
Sonnenaufgang im Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark.

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