12. Tag

Die Fahrt von Pongola nach Cape Vidal führte zunächst durch Zuckerrohrfelder und dann durch üppig grüne Landschaft. Die Fahrtzeit verlängerte sich durch einen Schwertransport, der nicht überholt werden konnte und über Kilometer zähfließenden Verkehr verursachte. Unterwegs kauften wir an einem Straßenstand für 10 Rand eine große, duftende Ananas und fuhren dann durch den iSimangaliso Wetland Park zum Cape Vidal. Auf der 35 km langen Strecke, die über eine schmale Landbrücke zwischen dem Indischen Ozean und dem Lake St.Lucia durch üppige Tropenvegetation und Feuchtgebiete führte, sahen wir drei Nashörner sowie Kudus, Gnus und Zebras. Um die hübschen und geräumigen Blockhäuser des Bushcamps zog später eine lärmende aber schreckhafte Mangustensippe mit etwa 50 Tieren. Der Strand hinter den Dünen war unberührt und am Brandungssaum liefen zahlreiche Krabben entlang, die sich teilweise Schutzhöhlen in den festen Sand gegraben hatten, in denen sie vollständig verschwinden konnten. Der permanente, heftige Wind, der den feinen Sand wie Nebelschwaden über den Strand blies, sorgte aber dafür, dass kein einziger Vogel zu sehen war. Der Spaziergang am Wasser, in dem niemand schwamm, fiel daher kürzer aus.

Eine kleine Kudu-Herde im iSimangaliso Wetland Park.
Eine kleine Kudu-Herde im iSimangaliso Wetland Park.

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