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Wir starteten um 8 Uhr in Bochum. Als wir bei Basel die Grenze zur Schweiz überquerten, zeigten Tafeln an der A2 bereits an, dass am Gotthard-Tunnel 11 km Stau und zwei Stunden Wartezeit zu erwarten seien. Wir passierten dann den Vierwaldstätter-See bei blauem Himmel mit einem tollen Blick auf das umgebenden Alpenpanorama. Am Gotthard regnete es zwar, aber der Stau war immerhin auf nur noch 5 km und eine Stunde Wartezeit geschrumpft. In Gegenrichtung floß der Verkehr uneingeschränkt, doch am langen Wochenende um den 1. Mai herum wollten wohl viele für einen Kurzurlaub in den „sonnigen Süden“. Die zweispurige Zufahrt in den Tunnel war mit einer Ampelanlage geregelt, denn die 17 km lange Röhre durch den Berg hat in jede Richtung nur eine Fahrspur. Bis zur Mitte des Tunnel stieg die Temperaturanzeige des Autothermometers immer weiter bis auf 33 °C, dann begann es sie wieder zu fallen. Als wir schließlich ins Freie kamen, betrug die Temperatur aufgrund der Höhe lediglich noch 12 °C. Am nördlichen Ende des Lago Maggiore vorbei ging es dann bei Como über die Grenze nach Italien und im Regen noch 80 km weiter bis Mailand. Dort kamen wir um 20 Uhr nach 12 Stunden Fahrt und 920 km Strecke an unserem Hotel am südlichen Stadtrand an.

Bei der Anreise auf der A2 durch nahezu die gesamte Schweiz kommt irgendwann das imposante Alpenpanorama in Sicht.

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