12. Tag

Am Anfang des Rundwegs am Kings Canyon war der Himmel noch bewölkt, aber später klarte es auf und die Sonne kam heraus. Auf einer Ebene am Nordrand der breiten Schlucht begegnete ich einer Rotschopftaube, die, unablässig pickend, unbeirrt ihren Fußmarsch fortsetzte, auch wenn sie dabei fast über meine Hand laufen musste. An einem zur Zeit ausgetrockneten Wasserfall knickte der Canyon im rechten Winkel ab. Der folgende, enge und schattige Teil mit üppiger Vegetation und einem kleinen Bach hieß „Garden of Eden“. Dort traf ich auf einem Felsen den kleinen emsigen Vogel wieder. Die Wände auf der Südseite der Schlucht waren fast glatt und fielen senkrecht ab. Ganz in der Nähe hatte eindringendes Wasser den Sandstein erst in Blöcke gespalten und die Erosion diese danach in Kuppelform geschliffen. Deshalb hieß diese Gegend „The lost City“. Die Zeit reichte dann noch auch die Aussichtsplattform am Boden des Canyons zu besuchen, bevor wir zurück zum Campingplatz fuhren.

Der Kings Canyon liegt im Watarrka-Nationalpark. Der Billabong am Fuße der über 100 m hohen Felswände führt das ganze Jahr über Wasser.

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