21. Tag

Mit Tuk Tuk und „Linienbus“ wurde der Besuch von Fatehpur Sikri fast zum Tagesausflug. So mussten wir am Busbahnhof „Idgah“ am Morgen zum Beispiel erst noch eine Weile auf die Abfahrt warten. Daher konnten wir beobachten, wie viele Leute an den kleinen Verkaufsständen winzige Tütchen kauften, die in langen Bahnen und vielen Variationen von den Vordächern hingen. Besonders beliebt waren Einzelportionen von Kautabak, die wie die Zigarettenschachteln in Deutschland mit abschreckenden Fotos bedruckt waren und dem Hinweis, dass der Tabak Mundkrebs verursachen könne.

Nach einer Stunde Fahrt kamen wir dann in Fatehpur Sikri an. Dort hatte Großmogul Akbar im 16. Jahrhundert seine neue Residenz in der Nähe des Eremiten Salim Chisti errichten lassen, aus Dankbarkeit für die Geburt eines Thronfolgers, die der Mystiker ihm korrekt vorhergesagt hatte. Die Stadt wurde aufgrund von Wassermangel aber schon 15 Jahre nach der Gründung wieder aufgegeben und die zahllosen Höfen und Hallen versanken im Wüstensand. Das restaurierte Areal zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Zurück in Agra erhielten wir abends eine SMS von Indian Rail, dass unser Zug mit den vorgebuchten Schlafwagenplätzen nach Dehli um 8.40 Uhr leider ausfalle und man die Unannehmlichkeiten bedauere. Der Ticketpreis von 1.080 INR würde nach Abzug von 60 INR Bearbeitungsgebühr erstattet.

Fatehpur Sikri, die verlassene Residenzstadt des Großmoguls Akbar, zählt zum UNESCO-Welterbe und besteht aus zahllosen Höfen und Hallen.

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