22. Tag

Unser mitreisender Fotograf hatte am schwarzen Brett unseres Hostels eine Offerte für einen 4-wöchigen Segeltörn mit einem älteren Ehepaar aus Neuseeland nach Papua-Neuguinea entdeckt. Er hatte sich mit den beiden in Verbindung gesetzt und auch ohne eigene Segelerfahrung eine Zusage bekommen. Deshalb setzten wir ihn mit seinem Gepäck am Hafen ab, bevor wir Cairns in Richtung Süden verließen.

Die Fahrt nach Airlie Beach führte durch ausgedehnte, zum Teil schon abgeerntete Zuckerrohrfelder. Zum Abtransport des Zuckerrohrs gab es ein weit verzweigtes Schmalspur-Schienennetz und wir sahen auch immer wieder lange Züge mit vollen Waggons vorbei fahren. Die Zuckerfabriken mit ihren qualmenden Schloten, den langen Transportbändern, großen Hallen und den Kohlezügen zur Befeuerung der Anlagen sahen fast so aus, wie eine alte Kokerei im Ruhrgebiet. Wir kamen auch an kleinen Mango- und Bananenplantagen vorbei und fuhren durch kleine Orte direkt am Meer, Eukalyptuswälder und eine karge Hügellandschaft, die an den Südwesten der USA erinnerte.

Unser mitreisender Fotograf heuerte in Cairns auf dieser Yacht für einen 4-wöchigen Segeltörn nach Papua-Neuguinea an.

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