2. Tag

Auf der Fahrt nach Key Largo stoppten wir in Downtown Miami, das die Hochhäuser des Bankenviertels dominierten. Wir parkten vor einer Haltestelle der vollautomatischen und kostenlosen Hochbahn „Metromover“, die auf zwei Rundstrecken unter anderem zum Miami Dade Cultural Center fährt. Dort gruppieren sich um eine Plaza drei Gebäude im spanischen Stil mit Rundbögen und roten Ziegeldächern, die die Stadtbibliothek und das „Historical Museum of Southern Florida“ beherbergen, welches die vergangenen 10.000 Jahre in der Region beleuchtet. Mit dem Metromover fuhren wir dann weiter zum Bayside Marketplace am Ufer der Biscayne Bay. Im Halbkreis um die Marina des City Yacht Basin gruppiert, befinden sich dort, wie an der V&A Waterfront in Kapstadt oder am Pier 39 in San Francisco, Geschäfte, Bars, Restaurants und Anbieter für Speedboat-Trips oder andere Bootstouren. Nach einem kurzen Fußmarsch waren wir schließlich wieder am Auto angelangt und fuhren über die US-1 in zunächst dichtem Verkehr auf allen drei Spuren in Richtung Florida Keys. Ab Homestead waren dann weniger Autos unterwegs und gegen 14 Uhr erreichten wir Key Largo. Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir, vorbei am Hurricane Monument, das an die über 400 Toten des Wirbelsturms im September 1935 erinnert, gut 20 Meilen weiter zu „Robbie’s Marina“ auf Islamorada. An den großen Parkplatz mit intensivem Fischgeruch schlossen sich dort etwa ein Dutzend Buden und Stände mit Souvenirs an. Außerdem gibt es dort Boote für Angeltrips und ein Snack-Restaurant. Die eigentliche Attraktion sind aber zahlreiche Tarpune, bis zu 2 m lange Raubfische, die sich dort im flachen Wasser sammeln und von den Besuchern gefüttert werden können. Dann fuhren wir zurück zur „Islamorada Fish Company“, die seit 60 Jahren fangfrische Meeresfrüchte auf einer großen Terrasse direkt am Wasser anbietet, in dem auch einige Tarpune zu sehen waren. Auf der zum Gelände gehörenden kleinen, palmenbestandenen Halbinsel feierte gerade eine Hochzeitsgesellschaft bei Fackelschein an festlich gedeckten Tischen.

Die Hochhäuser von Miami Downtown mit der Hochbahn „Metromover“.
Die Hochhäuser von Miami Downtown mit der Hochbahn „Metromover“.

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