11. August 2011 – Hermanus

5. Tag Um 7 Uhr färbte die aufgehende Sonne den Himmel für wenige Minuten leuchtend rot. Bei einem kurzen Erkundungsgang entdeckte ich noch zwei Pinguine, die etwas unschlüssig vor der Hecke standen und dann wieder darin verschwanden. Derek erklärte nach dem Frühstück, wenn sie Junge hätten, bleibe ein Elternteil oft den ganzen Tag dort. Als

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14. August 2011 – Plettenberg Bay

8. Tag Bei grauem Himmel und leichtem Regen erreichten wir Knysna und steuerten dort den in der Lagune auf Thesen Island gelegenen Stadtteil an. Die kleine Insel ist nach der aus dem norwegischen Stavanger stammenden Familie Thesen benannt. Als deren Fischfangflotte 1868 durch den Zusammenbruch der skandinavischen Heringsbestände in den Ruin getrieben wurde, kaufte sie

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15. August 2011 – Addo Rest Camp

9. Tag Als wir unsere Supermarkteinkäufe erledigt hatten, wurden wir an der Hauptstraße von Plettenberg Bay Zeugen einer Demonstration für höhere Löhne. Dabei zogen etwa 150 städtische Angestellte singend über die Straße und streuten dabei Papierschnipsel aus. Als die Vorräte erschöpft waren, rissen sie einfach ein paar Müllbeutel auf und verteilten den Inhalt auf ihrem

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16. August 2011 – Addo Rest Camp

10. Tag Nach einer kalten Nacht, in der die Hyänen geheult hatten und die nur unter zwei warmen Decken erträglich gewesen war, weil sich auch die Fenster unseres Cottages dadurch auszeichneten, dass der Wind hindurch pfiff, brachen wir zu einer Pirschfahrt in den Park auf. Außer einer vernehmlich schmatzenden Warzenschweinfamilie mit drei Jungen auf einer

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17. August 2011 – Storms River Camp

11. Tag In gut vier Stunden durchquerten wir den Nationalpark von Norden nach Süden. Die Landschaft wurde dabei immer trockener, und ausgedörrte Grasflächen mit Kakteen lösten mehr und mehr den Speckbaumbusch und die Blumenwiesen ab. Unterwegs sahen wir die meisten Tiere direkt an der Straße, beispielsweise mehrere Warzenschweinfamilien, ein Zebra, einen Büffel, einen Trupp Grüne

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18. August 2011 – Storms River Camp

12. Tag Am Morgen wanderten wir die ersten drei Kilometer des berühmten, 42 km langen Otter-Trails, der sich sehr nah am Wasser als schmaler Pfad durch den Urwald schlängelte, der in der einst waldreichen Region als kärglicher Rest vom erst 1939 verbotenen Holzeinschlag verschont geblieben ist. Zwischendurch führten immer wieder längere Abschnitte direkt über die

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19. August 2011 – Karoo-Nationalpark

13. Tag Auf dem Weg zum Karoo-Nationalpark bogen wir kurz vor Plettenberg Bay auf die R340 ins bergige, bewaldete Hinterland ab. Nach ca. 70 km endete der Asphalt und eine kurvige Schotterpiste wand sich durch eine einsame Gegend mit nur wenige Gehöften über den Prince Alfred’s Pass mit schönen Ausblicken bis zum Örtchen Avontuur mit

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20. August 2011 – Upington

14. Tag Die heutige, gut 500 km lange Etappe von der Karoo-Halbwüste zu den Trockensteppen der Kalahari legten wir zu 75% auf Schotterpisten zurück. Diese waren aber größtenteils in so gutem Zustand, dass Geschwindigkeiten von 90-100 km/h problemlos möglich waren, weil es fast keine Schlaglöcher gab. Zuerst führte die Fahrt durch mit Steinen übersätes Buschland,

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