06. August 2008 – Chontachaca

18. Tag Am Vormittag besuchte ich den kleinen Wasserfall, auf dem Rückweg entdeckte ich dann an einem Baum eine Strasse von Blattschneideameisen, die unermüdlich größere und kleinere Blattstücke in ihren Bau transportierten. Dort diente das Grün als Nahrung für die Pilzkolonien, die die Ameisen zu ihrer eigenen Ernährung züchteten. Am Nachmittag setzte ich mich wieder

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08. August 2008 – Chontachaca

20. Tag Gisela, Martha und Pepe ließen sich von der Reisegruppe bis Cosñipata mitnehmen, um von dort nach Huacaria zu laufen, um den Schamanen zu besuchen, der in diesem Dorf des Huachipaire-Stammes lebte. Sicher ein interessantes Treffen, aber da ich ohnehin nicht viel verstanden hätte, blieb ich in der Lodge. Später kam Marie mit ihren

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09. August 2008 – Cuzco

21. Tag Ich hatte mich entschlossen meine Teilnahme am faktisch nicht aktiv betriebenen „Conservation Project“ nach einer Woche vorzeitig zu beenden und nach Cuzco zurückzukehren. Marie hatte mir gesagt der Bus, mit dem auch sie mit ihren beiden Kindern mitfahren wollte, würde gegen 8.30 Uhr kommen. Letztendlich traf er dann um 11.30 Uhr an der

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10. August 2008 – Cuzco

22. Tag Aurora fragte mich, ob ich sie zur sonntäglichen Messe begleiten wolle. Wir gingen aber nicht in eine evangelische Kirche, sondern zu einer Glaubensgemeinschaft, die sich „Camino de vida“ nennt. Das Gotteshaus war ein großer Saal in einem Wohngebäude, mit einem Podium und zahlreichen Stuhlreihen für die Zuhörer. Auf der Bühne sah es wie

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11. August 2008 – Cuzco

23. Tag Am Morgen teilte ich Chris bei Maximo Nivel mit, dass ich wieder bei Aurora wohnen würde, damit auch sie das Geld dafür bekam und nicht Atalaya für das Phantom-Volunteerprojekt. Den Rest des Tages bummelte ich durch die Altstadt und besuchte unter anderem ein Geschäft an der Avenida El Sol, das traditionelle Webarbeiten anbot.

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13. August 2008 – Choquequirao

25. Tag Nach dem Aufbruch um 6.30 Uhr ging es ab 11.45 Uhr fast nur bergauf. Zuerst stiegen wir zwar hinab ins Tal und überquerten den Fluss auf einer Hängebrücke, die erst 1992 erbaut wurde, als Ersatz für ein gespanntes Stahlseil, auf dem man vorher irgendwie über das Wasser musste. Dann folgte jedoch ein steiler

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14. August 2008 – Samana Wasi

26. Tag Wie am Vortag wurden Thomas und ich um 5.30 Uhr mit einer heißen Tasse Tee geweckt. Auf dem Rückweg nach Chachora kaufte Percy in Santa Rosa Alta, einem der Haltepunkte, von einer alten Bäuerin ein Litermaß mit fermentiertem Zuckerrohrsaft, einem leicht alkoholischen Getränk mit herb-erfrischendem Geschmack. Nachdem wir den Rio Apurimac wieder überquert

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15. August 2008 – Cuzco

27. Tag Am letzten Tag der Wanderung klopfte Percy schon um 0.30 Uhr mit dem Tee an unser Zelt. Dann erst bemerkte er seinen Irrtum, entschuldigte sich und zog sich noch einmal bis 4.30 Uhr zurück. Der frühe Aufbruch um 5.30 Uhr hatte den Vorteil, dass es noch angenehm kühl war, weil die Sonne noch

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16. August 2008 – Cuzco

28. Tag Nach einem herzlichen Abschied von Aurora nahm ich ein Taxi zum Flughafen. Weil die Maschine aus Puerto Maldonado erst mit Verspätung eintraf, mussten die Gates im Gebäude getauscht werden. Dazu schob eine Mitarbeiterin die großen, fahrbaren Anzeigetafeln mit den auf Zetteln aufgeklebten Fluginformationen emsig hin und her. Für die Durchsagen zum Boarding musste

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