28. April 2018 – Mailand

0. Tag Wir starteten um 8 Uhr in Bochum. Als wir bei Basel die Grenze zur Schweiz überquerten, zeigten Tafeln an der A2 bereits an, dass am Gotthard-Tunnel 11 km Stau und zwei Stunden Wartezeit zu erwarten seien. Wir passierten dann den Vierwaldstätter-See bei blauem Himmel mit einem tollen Blick auf das umgebenden Alpenpanorama. Am

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29. April 2018 – Certosa di Pontignano

1. Tag Auf der mautpflichtigen A1 fuhren wir weiter nach Süden. Die Autobahn führte zunächst schnurrgerade durch eine weite Ebene mit Feldern, Bauernhöfen, Lebensmittelwerken und anderen Fabriken. Wobei einige Werkshallen und Landhäuser verlassen waren und verfielen. Parallel zur A1 verliefen die Bahngleise, auf denen weinrote Schnellzüge, die an den Thalys erinnerten, unterwegs waren. Später sahen

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30. April 2018 – Siena

2. Tag Um 5.20 Uhr fingen die ersten Vögel im Garten an zu zwitschern und es begann langsam zu dämmern. Aufgrund einer geschlossenen Wolkendecke gab es beim Sonnenaufgang um 6.10 Uhr aber kein Farbenspiel am Himmel und auch keinen malerischen Morgennebel in den Niederungen. Es wurde einfach nur allmählich heller und der Himmel blieb grau.

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2. Mai 2018 – Assisi

4. Tag Da der kleine Wallfahrtsort Assisi jährlich 8 Millionen Besucher anzieht, hatten wir unsere Fahrt dorthin extra erst nach dem langen Mai-Wochenende geplant. Der Ausflug in die Nachbarregion Umbrien hatte zudem den Vorteil, dass wir einem weiteren Regentag in der Toskana, den die Wetter-App richtig vorausgesagt hatte, wie sich zeigen sollte, einfach 130 km

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3. Mai 2018 – San Gimignano

5. Tag Wir fuhren zunächst wieder nach Colle di Val d’Elsa und machten dort einen Abstecher zum „Parco Fluviale Alta Val d’Elsa“, wo es einen schönen Uferweg geben sollte. Der Elsa war mit seinen kleinen Stromschnellen auch nett anzusehen, der Park erstreckte sich aber zunächst nur wenige Meter beiderseits des Flusses, denn dieser fließt auf

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4. Mai 2018 – Monteriggioni

6. Tag Als wir unsere Sachen gepackt hatten und die Certosa verließen, begann es schon wieder zu regnen. Wir fuhren dann zuerst nach Monteriggioni, ein kleines mittelalterliches Castello, das im Jahr 1213 als Vorposten Sienas gegen Florenz auf einem Hügel errichtet worden war. Der 570 m lange Mauerring ist bis heute intakt, fünf der 16

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5. Mai 2018 – Castello di Meleto

7. Tag Die Burg war heute in der Hand einer Hochzeitsgesellschaft, die extra aus England eingeflogen war. Vielleicht um dem legendären britischen Regen zu entgehen. Dann war das Timing jedenfalls perfekt, denn das Wetter war heute ausnahmsweise genauso, wie man es sich im toskanischen Frühling vorstellt: Angenehme 25 °C, Sonnenschein und nur wenige Wolken am

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6. Mai 2018 – Chianti

8. Tag Bei bewölktem aber trockenem Wetter stoppten wir erst kurz am „Castello di Spaltenna“ und fuhren dann ins 5 km entfernte Badia a Coltibuono. Dort waren kaum Leute und das ehemalige Kloster, das Ferienwohnungen und Kochkurse anbietet, machte einen sehr ursprünglichen Eindruck. Die Abtei der Vallombrosaner, einem Zweigorden der Benediktiner, hatte ihre Blütezeit im

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7. Mai 2018 – Montecatini Therme

9. Tag Beim morgendlichen Blick aus dem Fenster zeigte sich Nebel, der aber nicht in Form von kleinen Bänken malerisch in den Tälern stand, sondern die gesamte Landschaft in ein fahles Licht tauchte. Bald setzte sich aber die Sonne durch und wir fuhren bei blauem Himmel an San Gimignano vorbei nach San Miniato, der Tüffelstadt

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8. Mai 2018 – Pisa

10. Tag Wir fuhren nach Westen, an Lucca vorbei und duchquerten dann in einem Tunnel die Ausläufer der Apuanischen Alpen. Dahinter ging es in Serpentinen hinab in die Ebene des Arno und über eine mehrere Kilometer lange Platanenallee erreichten wir schließlich Pisa. Der weltberühmte Schiefe Turm war schon aus der Ferne zu sehen gewesen. Am

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