22. Juli 2008 – Cuzco

3. Tag Heute fand von 9 bis 11 Uhr die erste Spanischstunde mit insgesamt vier Schülern statt, zwei Studentinnen aus Wien und San Francisco, einer Australierin aus Tasmanien, die als Beruf „Traveller“ angab, und mir. Unsere „Profesora“ hieß Danitza und war erst 25 Jahre alt, machte ihre Sache aber recht gut. Aurora hatte mir gesagt,

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23. Juli 2008 – Cuzco

4. Tag Nach Spanischkurs und Mittagessen ging ich ins Büro der Reiseagentur, die ich unterstützen sollte. Im dortigen Café erzählte Magdalena, dass es in Manu seit Jahrzehnten keinen Malaria-Fall mehr gegeben habe und deshalb keine Prophylaxe erforderlich sei. Das schließe allerdings nicht aus, dass morgen ein erster Krankheitsfall auftrete. Ich entschloss mich trotzdem auf die

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24. Juli 2008 – Cuzco

5. Tag Gegen Mittag fand auf der für den Verkehr gesperrten Plaza de Armas ein großes Defilieren der verschiedenen Schulen von Cuzco statt. Alle Gruppen trugen die jeweiligen Uniformen und hatten sich fein herausgeputzt. Vorneweg ging meist ein Fahnenträger, der manchmal noch so jung war, dass er das zu tragende Gewicht kaum halten konnte. Eine

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25. Juli 2008 – Cuzco

6. Tag Mittags ging die Parade auf der Plaza de Armas weiter. Am Beginn der Strecke achtete ein Ordner noch einmal genau darauf, dass die Formation eingehalten wurde und gab dann erst das Startsignal. Zwischen den Zuschauern liefen die fliegenden Händler umher und boten alles an, was das Publikum wünschen könnte, angefangen bei Sonnenhüten aus

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26. Juli 2008 – Cuzco

7. Tag Auf dem Platz vor dem Haus fand am heutigen Samstag ein großer Markt zum offiziellen Jahr der Kartoffel statt, dem Logo der EU auf den Plakaten nach zu urteilen sogar mit Unterstützung aus Brüssel. Campesinos aus den umliegenden Dörfern hatten einen etwa 20 m langen Stand aufgebaut und präsentierten darauf Dutzende Kartoffelsorten zum

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27. Juli 2008 – Chontachaca

8. Tag Um 5.45 Uhr wurde ich bei Aurora abgeholt. Die Fahrt zur Atalaya-Lodge in der Nähe des Dorfes Chontachaca in der Zona Cultural des Manu-N.P. dauerte insgesamt elf Stunden, inklusive einiger Stopps, unter anderem zum Besuch der Chullpas von Ninamarka und zum Mittagessen. Zuerst führte die Schotterstraße durch trockenes Bergland und dann hinab in

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28. Juli 2008 – Boca Manu

9. Tag Nach einem frühen Aufbruch ging es zunächst mit dem Bus weiter durch den Nebelwald hinab ins Tal. Der Stopp bei einer Dorfbäckerei in Cosñipata erwies sich als zu früh, denn der runde Holzbackofen im Backhaus war zwar bereits angeheizt, aber die kleinen Fladenbrot-Teiglinge standen noch neben der Holzwanne, die zum Kneten des Teiges

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29. Juli 2008 – Manu-Nationalpark

10. Tag Das Boot brachte uns zur Landepiste von Boca Manu, im fensterlosen Abfertigungspavillon stürzten sich dann die ersten Moskitos auf uns. Die ganz harmlos aussehenden Quälgeister haben Ähnlichkeit mit Fruchtfliegen, sind aber noch etwas kleiner. Ihr Biss ist absolut schmerzfrei, hinterlässt jedoch eine Art winzigen Bluterguss. In einem 5 mm Radius ist die Haut

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30. Juli 2008 – Manu-Nationalpark

11. Tag Nach einem zeitigen Frühstück mit Orangen- und Bananenpfannekuchen fuhren wir ein kurzes Stück über den Fluss zu einer Campsite. Von dort aus machten wir auf schmalen Trampelpfaden eine etwa 90-minütige Urwaldwanderung. Neben verschiedensten Pflanzen und Bäumen, wie dem Eisenbaum, dem Mahagonibaum oder dem Knoblauchbaum, dessen zerriebene Rinde wie Knoblauch riecht, sahen wir auch

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31. Juli 2008 – Boca Manu

12. Tag Zuerst packten wir unsere Sachen zusammen, dann brachte uns das Boot zum Cocha Otorongo, einem weiteren Oxbow-Lake. Der dortige Aussichtsturm gewährte einen guten Überblick über die gesamte Wasserfläche. Die vier Riesenotter, die den See bewohnten, ließen sich jedoch nicht blicken. Da sie gerade Nachwuchs hatten, war es auch verboten den See zu befahren.

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