28. April 2007 – San Juan

20. Tag Die Flamingos, die wir am frühen Morgen im Uferbereich der Laguna Colorada beobachteten, zeigten sich noch recht verschlafen und steckten ihre Köpfe ins wärmende Gefieder. Beim Laufen über die dünne Eiskruste, die sich in der Nacht gebildet hatte, brachen die rosafarbenen Vögel immer wieder in das flache Wasser ein. Von einer Halbinsel aus

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29. April 2007 – Salar de Uyuni

21. Tag Nachdem wir bei einer Familie im Dorf unseren Tank aus einem Fass aufgefüllt hatten, fuhren wir am Rand des Salar de Uyuni entlang, bis wir an den Militärposten Colcha K kamen, der ein wenig an eine kleine, bunt bemalte Ritterburg erinnerte. Dann bogen wir über die dortige „rampa entrada“ auf den Salzsee ein.

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30. April 2007 – Uyuni

22. Tag Bevor wir die Fahrt über den Salar fortsetzten, erkundeten wir unser Eiland im großen weißen Salzmeer noch ein wenig. Bei der Umrundung einer kleineren Nachbarinsel, auf der allerdings nur wenige Kakteen wuchsen, fuhr ich dann unvorsichtigerweise auf die instabile Salzkruste im Uferbereich. Erst der zugeschaltete Allradantrieb machte unser zentimetertief eingesunkenes Fahrzeug wieder flott.

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01. Mai 2007 – Potosi

23. Tag Der Weg nach Potosi führte durch die Cordillera de Chichas. Nach der Durchquerung einer sandigen, mit Büschen bewachsenen Hochebene folgte die wenig befahrene Allwetterpiste No. 701 dem Lauf eines kleinen Flusses durch ein grünes Tal mit mehreren Dörfern und hohen, weidenähnlichen Bäumen. Die Landschaft verwandelte sich allmählich in eine felsige Schlucht mit rötlichen

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02. Mai 2007 – La Paz

24. Tag Pünktlich zu Beginn der Öffnungszeit um 9 Uhr schloß ich mich der ersten Führung durch die Casa Real de la Moneda an. In dem festungsartigen Bau wurden bis zur Unabhängigkeit Boliviens im Jahr 1825 Silbermünzen für Spanien gefertigt. Die ersten, noch mit Stempel und Hammer von Hand geprägten Münzen verfügten noch nicht über

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03. Mai 2007 – La Paz

25. Tag Am örtlichen Valle de la Luna mit zahllosen grauen Sand- und Erdspitzen vorbei fuhren wir nach El Alto und von dort weiter zum Chacaltaya. Der „kalte Pass“ vor den Toren von La Paz war bis vor wenigen Jahren das höchst gelegene Skigebiet der Welt. Weil der Gletscher jedoch laut Schmid jedes Jahr um

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04. Mai 2007 – Coroico

26. Tag Wir durchquerten den Stadtteil Villa Fatima und fuhren in nordöstlicher Richtung weiter zum La Cumbre-Pass auf 4.650 m Höhe. Von dort ging es hinab in die Nebelwälder in den tropischen Täler der Yungas. Auf der neuen, doppelspurigen Teerstraße, die ebenfalls ins Beni-Tiefland führt, überholten wir mindestens 100 Montain-Biker, die dort in mehreren geführten

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05. Mai 2007 – Coroico

27. Tag Bei unserem morgendlichen Besuch enttäuschte die im Reiseführer so angepriesene deutsche Bäckerei auf der ganzen Linie. Von den beiden Inhabern war weder Detlef noch Stefan anwesend und in der Theke lagen nur ein paar kleine Croissants und zwei angeschnittene Torten vom Vortag. Der kleine Produktionsbereich im hinteren Teil des Raumes erinnerte auch mehr

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06. Mai 2007 – La Paz

28. Tag Nachdem es uns in Coroico weder möglich gewesen war Bolivianos am Geldautomaten zu bekommen noch Euros umzutauschen, fuhren wir zurück nach La Paz. Dort nahm Aldo unser völlig verdrecktes Auto ohne Einwände entgegen und plauderte dann noch ein wenig mit uns in seinem Büro. So erfuhren wir z.B., dass er vor 20 Jahren

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07. Mai 2007 – La Paz

29. Tag Nach einem schnellen Frühstücksimbiß brachte uns ein Taxi um 3.30 Uhr zum Flughafen. Das tagsüber so geschäftige El Alto war menschenleer und auch die Schalterhalle erwachte bei unserer Ankunft erst langsam zum Leben. Die Verkäuferin des Souvenirshops schminkte sich bei geöffneter Ladentür und glättete sich dann die Haare mit einem Brennstab, während ein

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