15. Tag

Es regnete in Strömen, als wir zum Frühstück ins Hotel Amalie gingen, und die Innenstadt war wie ausgestorben. Gegen Mittag wurde das Wetter dann besser und wir überquerten die 1.036 m lange Tromsøbrua-Brücke. Auf dem Festland, im Stadtteil Tromsdalen, schauten wir uns die Eismeerkathedrale an, auch Ishavskatedral genannt. In dem 1964 errichteten Wahrzeichen von Tromsø fand gerade eine Messe statt.

Von der Kirche ist es nicht mehr weit zum Storsteinen, dem 420 m hohen Hausberg der Stadt. Wir ließen die Seilbahnstation „Fjellheisen“ rechts liegen und wählten den Fußweg hinauf. Wie am Reinebringen gibt es auch hier eine „Sherpa-Trappa“, jedoch mit nur 1.203 Stufen. Dort fand gerade der „Sherpatrappa Opp 2020“ statt, ein Wettbewerb der schnellsten Treppenläufer. Als auch wir oben angekommen waren, kam die Sonne heraus und das Wetter wurde noch richtig schön.

Später bummelten wir noch ein wenig durch die übersichtliche Innenstadt. Zum Abendessen besuchten wir dann „Emma’s Drømmekjøkken“. Die Speisekarte der Traumküche beinhaltete auch Trockenfisch mit Chorizo, Brokkoli und Kartoffelpüree, den wir natürlich probieren mussten. Es zeigte sich, dass der Trockenfisch einen deutlich intensiveren, würzigeren Geschmack hat als Frischfisch, und eine viel festere Konsistenz. Stellenweise war er dabei recht trocken und tendenziell etwas zäh.

Um 22.30 Uhr drehten wir noch eine kleine Runde. Auf den Straßen vor den Clubs und Kneipen war einiges los. Wir gingen aber zum Hafen und wollten dort ein letztes Mal nach Nordlichtern Ausschau halten. Doch der Himmel war großflächig bewölkt und der KP-Index lag wieder nur bei 1. Daher sahen wir nichts.

Die 1964 errichtete Eismeerkathedrale, auch Ishavskatedral genannt, ist das Wahrzeichen von Tromsø.

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