Wenn das Gute liegt so nah

Die „Corona-Krise“ währt nun, Ende Juli 2020, schon vier Monate und ein Ende ist nicht abzusehen. Neben vielen anderen Umwälzungen, Stichwort Digitalisierung, hat das Virus auch dazu geführt das Reisen grundlegend zu verändern. Fernreisen sind bis auf Weiteres kaum möglich oder zumindest bei vielen Zielen mit hohen Infektionsraten nicht zu empfehlen. Also besinnen sich viele

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Dünkirchen – 3. Oktober 2019

0. Tag Um 9 Uhr fuhren wir in Bochum los, durchquerten Holland und gerieten bei Antwerpen in einen Stau. Gegen 14.30 Uhr erreichten wir Dünkirchen kurz hinter der französischen Grenze. Dort wollten wir im 75. Jahr nach dem D-Day, der Invasion der Allierten in der Normandie, ein kleines Stück in die eigene Familiengeschichte eintauchen und

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Fécamp – 4. Oktober 2019

1. Tag Zum Frühstück kauften wir beim örtlichen Bio-Bäcker ofenfrische Croissants und Baguette. Dann gingen wir ans Meer, wo es nach Tang roch und der Wind das auflaufende Wasser in großen Brechern über den Kieselstrand rollen ließ. Wenn das Wasser wieder abfloß, rollten die Kiesel ein Stück weit mit und verstärkten so das Rauschen der

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Veules-les-Roses – 5. Oktober 2019

2. Tag Wir fuhren mit dem Auto erst hoch zum Cap Fagnet und schauten auf die heute ganz ruhige See. Dann ging es weiter an der Atlantikküste entlang in Richtung Osten. Nach 20 km erreichten wir Sassetot-le-Mauconduit, mit Kirche, Bäckerei, Friseur, Lebensmittelgeschäft und Kneipe im Zentrum und einem Château am Rand des kleinen Ortes. Im

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Étretat – 6. Oktober 2019

3. Tag Heute waren wir in Richtung Westen unterwegs und folgten dem schönsten Küstenabschnitt bis Étretat. Das einstige Fischerdorf ist heute ein beliebter Badeort. Étretat ist deutlich kleiner als Fécamp und viel mehr auf Touristen eingestellt, wie die vielen Geschäfte und Restaurants an der Hauptstraße und der Promenade unübersehbar zeigen. Doch auch dort gibt es

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Rouen – 7. Oktober 2019

4. Tag Bei der Abreise aus Fécamp stoppten wir kurz vor der Klosterkirche „Abbatiale de la Sainte-Trinité“, die von 1175-1220 mit einem sehr langen Hauptschiff gebaut worden war. In der Marienkapelle wird dort die Reliquie des Heiligen Blutes aufbewahrt und nur einmal im Jahr herausgeholt. Diese Reliquie besteht aus einem Behältnis mit einem mit dem

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Lisieux – 9. Oktober 2019

6. Tag In den vergangenen Tagen hatte es vormittags meist zeitweise geregnet, am Nachmittag war dann aber die Sonne herausgekommen. Heute sollte es jedoch den ganzen Tag über einen Wechsel von Regen und Sonne im 30-Minuten-Takt geben. Typisches Herbstwetter eben. Nach dem Frühstück fuhren wir landeinwärts ins Pays d’Auge mit Apfelplantagen, Viehweiden, vielen Châteaus und

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Honfleur, Trouville und Deauville – 10. Oktober 2019

7. Tag Zum Geburtstagsfrühstück in unserer Ferienwohung in Honfleur gab es heute wattig-zarte Buttercroissants von der Boulangerie Pâtisserie „Maison Tetard“, die der Gault&Millau 2018 völlig zu recht empfiehlt. Auch der normannische Apfelkuchen mit einem luftigen Blätterteigboden und die hübschen kleinen Creme-Törtchen waren sehr lecker, wie wir feststellten. Wir fuhren dann auf der Küstenstraße D513 an

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Caen – 11. Oktober 2019

8. Tag Unsere erste Station war heute das Château de Saint-Germain-de-Livet, südlich von Lisieux. Das Renaissance-Schloss ist für seine Kacheln mit grüner Glasur bekannt. Die Ursprünge des Gebäudes liegen im 16. Jahrhundert. Seitdem wurde es mehrfach umgebaut und zuletzt hatte man zwei Flügel abgerissen, um von den beiden verbliebenen einen freien Blick in den schönen

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